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Unterwegs in die Herrlichkeit des Herrn.

  30.08.2020

Im Reisebus mit der Aufschrift "Unterwegs im Namen des Herrn" brachte Franz Gollowitsch aus Österreich fast 35 Jahre lang Pilger nach Medjugorje. Heute, am 30. August 2020 ist er zu seiner letzen Reise "auf dem Weg zum Herrn" aufgebrochen.

In Deutschland etwas weniger bekannt, aber in Österreich gibt es wohl niemand, der seinen Namen nicht automatisch mit Medjugorje verbindet.


1985 war seine 1. Fahrt nach Medjugorje - und seitdem war wohl niemand sonst so unentwegt auf den Straßen zum Heiligtum der Königin des Friedens. Auch während des Balkankrieges, wo auf den eigentlich für die Pilger vorgesehenen Busplätzen wertvolle Hilfslieferungen transportiert wurden. "Er hat sein Leben dabei riskiert. Solche Sachen vergisst man nicht", sagt Marija, eine einheimische Pilgerleiterin.

Mit Pater Slavko verband ihn eine besondere Freundschaft. An dem denkwürdigen 24. November 2000, an dem Pater Slavko nachmittags verstarb, bedankte er sich noch am Vormittag in der Predigt bei der deutschsprachigen Hl. Messe bei Franz für dessen 250. Pilgerreise nach Medjugorje. Am Ende sollten es insgesamt 569 Reisen werden, bei denen Franz Gollowitsch als Organisator, Busfahrer, Leiter und Betreuer für die ihm Anvertrauten unterwegs war. Die Kraft dazu fand er im Gebet. Denn, wenn er schon das Lenkrad los ließ, dann am liebsten, um es gegen den Rosenkranz einzutauschen.

In Demut hat er auch angenommen, dass in den letzten Monaten seines Lebens ein Enkel von ihm auf tragische Weise verstarb und das ganz zum Schluss die Kräfte weniger wurden, sodass er den Fahrersitz gegen einen Rollstuhl >>siehe hier>>> austauschten musste. "Der Herr hat's gegeben, Der Herr hat's genommen. Der Name des Herrn sei gepriesen."

Danke, lieber Franz! Du wirst für jeden Organisator von Pilgerreisen ein Vorbild bleiben! A.H.

 

 


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