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Pater Hubert Garthoff im Herrn entschlafen

  21.12.2021

Zu seiem 88. Geburtstag, in diesem Oktober, stand er noch als Hauptzelebrant in Medjugorje am Altar. (siehe Foto)

Pater Hubert Garthoff; SDS, der seit 1987 regelmäßig, im Frühjahr und im Herbst, manchmal auch zu anderen Zeiten, unsere Pilgerreisen nach Medjugorje als Priester begleitet und betreut hat.

Heute, am 21. Dezember, in den frühen Morgenstunden, hat der liebende Gott ihn nach über 88 Lebensjahren, 62 Jahren Zugehörigkeit zum Salvatorianer-Orden und mehr als 55 Jahren priesterlichen Wirkens für immer zu sich in die ewige Heimat gerufen.


Bis zuletzt war er als Priester tätig: Über 30 Jahre lang war er (bis die Klostergemeinschaft dort vor einigen Jahren aufgelöst wurde und er zu seinen Salvatorianer-Mitbrüdern ins Kloster Steinfeld wechselte) in der Salvatorkirche in Köln-Weidenpesch – und durch Ihn haben dort auch viele andere eine geistliche Heimat gefunden:

 ·         Für die Gläubigen aus der näheren Umgebung hat Pater Hubert jeden Donnerstag zum Gebetstreffen, „zur Heiligen Stunde,“ mit Rosenkranzgebet, Hl. Messe und Eucharistischer Anbetung eingeladen

·         Die „Medjugorjefreunde“ von nah und fern trafen sich bei ihm insbesondere zum „Pilgertreffen“ am Christkönigssonntag; aber auch zu manchen anderen Gelegenheiten.

·         Der Medjugorjekreis Köln e.V., dessen Gründungsmitglied und Schatzmeister Pater Hubert für mehr als 30 Jahre war, hatte bei Ihm iin Köln-Weidenpesch seine Heimat und auch die Gemeinschaft „Maria, Königin des Friedens im Erzbistum Köln“, deren  Geistliche Leitung Pater Hubert in den vergangenen Jahren übertragen wurde, entstand 2006 unter seiner Mitwirkung.  

·         Für die Marianische Priesterbewegung hat er, seit Mitte der achtziger Jahre,  bis zuletzt (er kam dafür eigens vom Kloster Steinfeld nach Köln) jeden 2. Sonntag im Monat Zönakel gehalten. Insgesamt wohl fast 500 mal.

 Und immer, immer wieder, scheinbar ohne Erschöpfung, stand Pater Hubert als Beichtvater zur Verfügung.

 Auch am Sonntag, dem 12. Dezember, hatte er noch in Köln-Weidenpesch, zum Zönakel eingeladen und sich danach mit den besten Wünschen verabschiedet. Ein paar Tage danach, so berichtet Pater Paul vom Kloster Steinfeld, ging es ihm gesundheitlich nicht mehr so gut, auch wenn er in seiner bekannt „unverwüstlichen“ Art bei Nachfragen antwortete „es geht schon wieder besser.“  

Heute, am früher Morgen, als seine Mitbrüder ihn „im Herrn entschlafen“ vorfanden und der Arzt ein Herzversagen attestierte, dürfte es ihm in der Tat wohl schon besser gegangen sein. Denn:

So, wie Pater Hubert gelebt und gewirkt hat, dürfen wir im Glauben darauf vertrauen, dass das Gleichnis vom getreuen Diener (Math. 25,23) mit den Worten „Du bist im kleinen ein treuer Verwalter ´gewesen….Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn“ auch für Pater Hubert gelten.

 

Am Dienstag, dem 28. Dezember, wird in der Basilika des Klosters Steinfeld, Hermann-Josef-Straße 4, 53925 Kall-Steinfeld, um 14.30 Uhr das Sterbeamt stattfinden. Auch unter Corona-Bedingungen dürften rd. 90 Personen dort Platz finden –also sicherlich genug für alle, die unten den momentanen Beschränkungen dabei sein wollen und können. Die Beisetzung ist anschließend auf dem Klosterfriedhof.

Ein anschließendes gemeinsames Beisammensein mit der „Klostergemeinschaft“ wird bei den momentanen behördlichen Kontaktbeschränkungen für anreisende Personen leider nicht möglich sein. Pater Paul und seine Mitbrüder bedauern dies und bitten hierfür um Verständnis.

 Auch wenn wir darauf vertrauen, dass Pater Hubert einen gnädigen Richter gefunden hat: Ein fürbittendes Gebet dürfte das größte Geschenk sein, dass wir der Seele des Verstobenen bereiten können.

 

 

 


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