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Kämpft mit der Waffenrüstung Gottes!

  25.04.2022

Mit militärischen Waffen Kriege gewinnen? Vielleicht

Mit dem Gebet des Rosenkranzes und dem Fasten Kriege verhindern? Gewiss!

Hilfsmittel für eine "verlorene Welt": Der nachstehende Kommentar zur nebenstehenden Monatsboschaft vom 25.04. will uns Hoffnung geben


Regelmäßig werden die Menschen in Umfragen nach ihrer aktuellen Befindlichkeit befragt. Ob man mit der derzeitigen Situation zufrieden ist, privat und gesellschaftlich, ob man mit Zuversicht nach vorne schaut oder ob Ängste überwiegen und so weiter. Im Augenblick scheint ganz vielen Menschen die Zuversicht abhandengekommen zu sein. Nach zwei Jahren eingeschränkter Lebensbedingungen durch die Pandemie setzt uns nun ein Krieg in Europa unter neue schwierige Bedingungen.  Zwar toben die Kämpfe nicht bei uns, doch die Auswirkungen sind in der Politik und im wirtschaftlichen Leben sehr präsent und nicht zu verdrängen. Für die meisten von uns wird das spürbar in den hohen Preisen für Energie und Lebensmittel. Auch die Planung von Bauvorhaben, Reisen und persönlichen Entwicklungen, wie etwa die Berufswahl, stehen unter enormen finanziellen und nervlichen Herausforderungen. Unter diesen Umständen ist es nicht überraschend, dass bei besagten aktuellen Umfragen die Menschen so pessimistisch und resigniert in die Zukunft schauen wie schon lange nicht mehr. Genau diese Diagnose nimmt auch der Himmel wahr und Maria bringt es deutlich auf den Punkt: wir sind verloren. Wir haben Gott verloren und unsere Gebete. Wir haben die Hoffnung verloren und unsere Zuversicht, dass alles gut wird. Wir haben unser Selbstvertrauen verloren und unser Vertrauen in die Macht des Himmels. Es gibt jetzt wirklich nur noch eines, was uns Halt gibt und die Stimmung wieder ins Helle führen kann: das ist unsere Umkehr zu Gott und zu einem Leben des Gebetes. Die Strategie des Himmels hat nie darin bestanden, den Angriff durch schwere Waffen mit noch schwererer Aufrüstung zu beantworten. Politisch und militärisch mag das notwendig und vertretbar sein. Doch der gläubige Mensch hat das Potential, auf einer anderen Ebene zu antworten. Die Gospa hat es einmal so ausgedrückt: Mit dem Gebet des Rosenkranzes und dem Fasten könnt ihr Kriege verhindern (21.8. 1981).  Der Apostel Paulus spricht im Epheserbrief von der Waffenrüstung Gottes (Eph 6,10-20). Und auch hier geht es nicht um Schwerter, Granaten oder Flugabwehrraketen, sondern um den Panzer der Gerechtig-keit, die Schuhe der Bereitschaft zum Frieden, das Schild des Glaubens, den Helm des Heils, das Schwert des Geistes. Betet jederzeit, seid wachsam! (vgl. Eph 6,14ff)  Dieser Kampf wird keine äußeren oder inneren Verletzungen zur Folge haben, sondern für alle heilsam sein.  Vor allem hat Gott uns im Gebet ein starkes Mittel in die Hand gegeben, solchen harten Fakten wie Krieg, Krankheit und Tod ein Gegengewicht zu setzen.   Nicht immer lösen sich damit die Bedrohungen auf, aber unser Blick darauf wird freier und zuversichtlicher. Eine bessere Zukunft ist möglich, wenn wir Gottes Barmherzigkeit Raum geben – in uns und um uns.


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