Mitteilungen

Mitteilungen

Das Böse wird enden!

  25.08.2020

"Das wird böse enden" - so hört man allenthalben die düsteren Prognosen so vieler Skeptiker. Aber die Gospa sagt sinngemäß "Kehrt um!" Und dann kehrt sie selber diese negative Prognose ins positive um, indem sie einfach den Satz umkehrt. Nicht: Das wird böse enden!", sondern das Gegenteil: "Das Böse wird enden" Nicht das Böse wird siegen, sondern ihr unbeflecktes Herz! Und wir dürfen daran mitwirken!

Danke, liebe Muttergottes, für diese wunderbare Botschaft, zu der uns nachstehend Pfarrer Gereon Beese wieder einmal einen klaren geistlichen Kommentar schenkt. Auch dazu gilt: Danke, Pastor Gereon!


Auch wenn die Gottesmutter in ihren Botschaften selten auf konkrete Ereignisse ausdrücklich eingeht, spürt man doch, dass sie sehr wohl weiß, wie die Stimmung bei uns ist, was uns nachdenklich macht und was uns bedrückt. Irgendwie haben wir doch den Eindruck, dass das Böse Oberhand gewinnt und der Frieden in allen Bereichen auf der Strecke bleibt. Die Lage der Kirche – besonders in Deutschland – ist für die Gläubigen immer mehr ein Thema, das Sorgen bereitet. Zunehmend rufen auch Bischöfe ganz offen zur Konfrontation mit der Kirchenleitung in Rom auf. In Stellungnahmen, die eine Modernisierung der Kirche einfordern, kommt der Bezug zu Jesus Christus oft gar nicht mehr vor. Auch Maria wird in einer speziellen Reformbewegung nicht mehr als die „Magd des Herrn“ gesehen, sondern die, die auf ihre eigenen Bedürfnisse aufmerksam machen muss und sie möglichst laut einzuklagen hat. Das alles hat mit der biblischen Verkündigung und dem katholischen Glauben nichts mehr zu tun. Doch in der heutigen Botschaft kündet Maria klar und deutlich an: Das Böse wird enden!  Nicht irgendwann am Ende der Welt, sondern, wenn wir uns bekehren und beten. Die Versuchung besteht darin, aufzugeben, weil das Gebet ja scheinbar nichts bewirkt und die anderen Kräfte sowieso alles im Griff haben. Täuschen wir uns nicht. Kehren wir zum Gebet zurück und  machen wir uns klar, dass wir nur eine Zukunft haben und Frieden finden, wenn wir uns dem Guten, letztlich Gott selber, zuwenden. Es ist wirklich Zeit der Gnade, das heißt, der Himmel wendet uns Geschenke in einem bisher nicht gekannten Ausmaß zu. Allerdings wachsen auch die Widerstände und die Aktivitäten der anderen Seite, um uns zu verwirren und zu entmutigen. Maria hat uns im Blick und lässt uns nicht im Stich. Ihre Sendung in unserer Zeit bedeutet zunehmend, die Kirche auf die Vollendung und die Wiederkunft ihres Sohnes vorzubereiten. Mit dieser „letzten Zeit“ ist viel Unklarheit, Irrtum und Orientierungslosigkeit verbunden. Und mehr als in früheren Zeiten werden die treuen Beter, Gläubige und Hirten, von ihr gebeten, mit dem Himmel zu fühlen und durch Gebet und Opfer möglichst vielen zur Umkehr zu verhelfen. Viele Marienkinder haben im Moment den Eindruck, dass sie die Widerstände der Welt nun richtig um die Ohren bekommen. Dieser Eindruck ist durchaus realistisch. Leider wird dieser Kampf auch innerhalb der Kirche geführt. Lassen wir uns nicht entmutigen, sondern vertrauen wir darauf, dass am Ende ihr Unbeflecktes Herz triumphieren wird, wie sie es uns versprochen hat.                            (Pastor Gereon Beese)


Zurück