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25. Juni 2022; 41. Jahrestag von Medjugorje

  04.07.2022

"....Vergesst nicht, dass ihr wichtig seid in meinem Plan!....Auch in diesen Tagen bin ich mit euch.."

Nachstehende Gedanken mögen die Bedeutung der nebenstehenden "Jahresbotschaft" vom 25. Juni noch ein wenig deutlicher in unserer "politischen neuen Zeitrechnung" hervorheben

Medjugorje am Jahrestag


„Ich freue mich mit euch!“ Etwas überrascht können wir auf den Beginn der neuen Botschaft schauen, die wir heute vom Himmel bekommen. Sind wir im Zustand der Freude? Doch wohl eher im Status der Verunsicherung im Blick auf die Zukunft, im Blick auf die Entwicklung des Krieges und der sich ausweitenden Konflikte, im Blick auf die Ernte und unsere Nahrung und die Nahrung der Welt. Das ist die Realität, die uns im Moment prägt und da scheint für Freude wenig Raum zu sein. Doch Maria sagt die Worte am Jahrestag ihrer ersten Erscheinung in Medjugorje vor 41 Jahren und dieser Jahrestag ist für die Pilger immer ein Tag der Dankbarkeit und der Freude, auch in schwierigen und kritischen Situationen. Natürlich weiß die Gospa um unsere Nöte, Konflikte, Ängste und Befürchtungen, doch ihre Anwesenheit möchte ein Gegengewicht schaffen gegenüber allem, was uns belastet, niedergeschlagen und traurig macht.  Wir dürfen nicht vergessen, dass wir einen Platz im Plan Gottes haben, den Maria zum Heil der Menschen verwirklicht. Wahrscheinlich ist dieser Platz bedeutender als wir denken. Oft kommen wir uns nutzlos und unfähig vor. Und wir haben dann den Eindruck, dass unsere Gebete nichts oder kaum etwas bewirken und mehr oder weniger überflüssig sind. Doch dieser Versuchung dürfen wir nicht nachgeben. Wenn wir uns in unserer Umgebung, in den Medien, ja sogar in unseren Pfarreien umschauen: auf wen soll Maria denn in diesen dramatischen Zeiten setzen, wenn nicht auf uns? Wenn  der Rosenkranz wirklich das stärkste Mittel ist, um die Welt zu retten, wen soll die Gottesmutter dann ansprechen, wenn nicht die, die ihn täglich beten? Die Beter sind nicht die besseren Menschen, aber sie sind bereiter, sich vom Himmel in Dienst nehmen zu lassen, ihren Platz im Plan Gottes zu erfüllen. Und damit zur Erlösung und Heilung der Welt beizutragen. Nehmen wir diese Berufung ernst. In diesen Tagen der Endzeit ist Gebet reine Nächstenliebe in ihrer wirksamsten Form. Die letzte Waffe, die wir haben, um gegen Krieg und Hass vorzugehen.   Das bewährteste Mittel, um verhärtete Herzen zu öffnen. Es geht jetzt nicht mehr um Ansehen und gesellschaftliche Bedeutung. Wir befinden uns unmittelbar vor dem Eingreifen Gottes in eine Welt, die vor dem Abgrund steht. Die Spaltung ist stark: das gilt für die Kirche, in der die Kräfte zunehmen, die uns vom Weg der Wahrheit wegführen wollen. Das gilt für die Gesellschaft. Denken wir nur an den Beschluss des deutschen Bundestages, dass nun jeder ab 14 jährlich sein Geschlecht ändern kann. Allein das schreit zum Himmel. Das Böse wirkt im Menschen wie nie zuvor. Wo jedoch die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden (Röm 5,20b).    


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