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....Missionare der Liebe und des Friedens....
Botschaft aus Medjugorje vom 25. April 2026
Liebe Kinder! Ich bete für euch und ermutige euch zu einem neuen Leben, einem Leben in Freude und Gebet. Möge der Heilige Geist, meine lieben Kinder, euch mit Freude erfüllen, damit ihr wie eine Quelle reinen, trinkbaren Wassers seid. Damit ihr, meine lieben Kinder, in Gott und mit Gott Missionare der Liebe und des Friedens seid. Euer Leben hier auf Erden ist kurz, und deshalb bin ich bei euch, um euch zum Himmel zu führen. Danke, dass ihr auf meinen Ruf gehört habt.
Ein neues Leben beginnen – das scheint rein faktisch betrachtet sehr unrealistisch. Wir haben uns nicht ausgesucht, in welche Gesellschaft und welche Familie wir hineingeboren wurden. Eine Wahl, ob unser Leben im Frieden oder im Krieg, in Armut oder Reichtum, in Gesundheit oder Krankheit gelebt werden kann, haben wir nicht. Natürlich, die meisten können ihren Beruf, ihren Lebenspartner und ihre Anliegen selbst bestimmen, doch ein Leben einfach neu beginnen, wie soll das gehen?
In der österlichen Zeit werden wir immer wieder daran erinnert, dass wir in der Taufe „neu geboren“ wurden. Nun sind viele kurz nach ihrer Geburt getauft worden und können sich daran nicht mehr erinnern. Aber es gilt doch, dass im Glauben ein echter Neuanfang möglich ist. Gerade wenn wir auf Abwege geraten sind oder die Lage der Welt immer dramatischer wird, sind wir nicht dazu verdammt, mit unserem Versagen oder im Abgrund des Weltuntergangs konserviert zu werden. Es gibt eine innere Kraft, die der Glaube uns schenkt, die uns über all das erhebt und eine eigene Dynamik entfaltet. Deshalb möchte Maria uns in ein neues Leben in Freude und Gebet führen. Nicht in eine Illusion, um das Leid der Welt zu ignorieren oder zu betäuben, sondern in eine Perspektive, die über das Geschehen der Weltgeschichte und unser persönlichen Schicksal hinausblickt. Sie bittet den Heiligen Geist, unsere Herzen mit Freude zu füllen und so zu einer Quelle lebendigen Wassers zu werden. Der Herr selbst sagt einmal: Wer Durst hat, komme zu mir und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Innern werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. Damit meinte er den Heiligen Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben. Denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war (Joh 7,37-39). Jetzt aber ist Jesus verherrlicht, das feiern wir an Ostern, und der Heilige Geist ist gegeben. Das heißt: die Quelle des lebendigen Wassers fließt in uns. Wir sind reines, genießbares Wasser, das durch unser Gebet und unser Zeugnis in der Trockenheit der Gesellschaft und zum Teil auch in der Dürre der Bistümer und Pfarreien in Deutschland neue Blüte und neues Leben ermöglicht.
Kirchliches Leben geht nicht einfach den Bach runter. Mit der Kraft des Heiligen Geistes und unserer Bereitschaft dem Herrn zu dienen kann vieles neu beginnen und viel mehr geschehen, als wir uns ausdenken können. So werden wir zu Missionaren der Liebe und des Friedens. Dazu brauchen wir keine fachliche Ausbildung, sondern einfach die Entscheidung, uns vom Herrn senden zu lassen und im Alltag diese Zuversicht zu bezeugen. Uns voran geht Papst Leo, der in seinem Hirtenamt in Rom und in der ganzen Welt sein Volk unterrichtet, das Evangelium zu leben und die Sakramente zu feiern. Neues Leben in Christus.
