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Das Gift des Egoismus und des Hasses - Botschaft der Gospa vom 25.03.2026

Liebe Kinder! Das Gift des Egoismus und des Hasses beherrscht die menschlichen Herzen und deshalb habt ihr keinen Frieden. Ich rufe euch auf, meine lieben Kinder: Seid Liebe und meine ausgestreckten Hände für all jene, denen ihr begegnet. Betet in Demut für den Frieden und arbeitet an der Versöhnung unter den Menschen, damit es jedem Menschen auf Erden gut ergehe. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Und wieder ist seit dem letzten 25. ein Krieg ausgebrochen, der in den betroffenen Ländern Angst, Zerstörung, Verwundungen und Tod auslöst.

Die Folgen bekommen auch wir zu spüren: in steigenden Preisen und vor allem in der unterschwelligen Sorge, wo das denn alles noch hinführen soll. Mit großer Geduld und Zugewandtheit begleitet die Königin des Friedens das Treiben der Menschen. Sie unterscheidet nicht zwischen denen im Krieg und denen außerhalb des Krieges, sondern spürt, dass wir alle den Frieden verlieren können.

Das Gift des Egoismus und des Hasses macht sich überall breit. Es raubt den Frieden in den Herzen und dringt bis in die Familien und Pfarrgemeinden. Und so versucht Maria ihre Kinder immer wieder neu zur Mitte zu führen: zu ihrem Sohn Jesus Christus. Von ihm sagt der Engel Gabriel im heutigen Evangelium vom Fest der Verkündigung: Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden….Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben (vgl. Lk 1,32-33). 

An ihm vorbei wird es keinen Frieden geben, aber auf ihm gegründet können Wunder geschehen und die Herzen sich öffnen für einen neuen Anfang und eine Zeit des Friedens. Vor Pilatus sagt er: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt (Joh 18,36) und erklärt dann: Ich bin ein König. Dazu bin ich geboren und in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme (Joh 18,37). Darauf kommt es an: im Chaos dieser Welt und der fehlenden Orientierung der Kirche in Deutschland auf Seine Stimme zu hören. So werden wir sensibel für die Wahrheit, durchschauen die Lüge und gewinnen Ruhe und Sicherheit in einer Zeit, in der so viele Menschen, auch politische Machthaber und Hirten der Kirche, verunsichert sind.

Das ist unsere Aufgabe: wir sollen die ausgestreckten Hände des Himmels sein für alle, denen wir begegnen. Was bedeutet das? Die Begegnung und Berührung der Menschen allein durch unsere Anwesenheit, unsere Freundlichkeit und unsere Demut kann etwas bewirken. Lassen wir uns nicht in Diskussionen über den Zustand der Kirche oder die Glaubwürdigkeit von Bibel und Katechismus verwickeln. Wer wirklich von der Wahrheit Gottes berührt ist, wird nicht mehr über den Glauben diskutieren, sondern staunen, mehr wissen wollen, ins Gebet gehen.        

Und auch unser eigenes Gebet in der Gemeinde und im Verborgenen ist gefragt. Jede Minute vor dem Allheiligsten Altarssakrament oder zu Hause vor dem Kreuz und dem Marienbild hat mehr Kraft, den Frieden zur erwirken und die Kirche zu erneuern, als jede Demonstration oder Diskussion. Wichtig ist die eigene Bereitschaft, Vergebung zu schenken und anzunehmen. Dann wird das Königreich Christi lebendig. Vergessen wir nicht das letzte Wort des Engels an Maria: Für Gott ist nichts unmöglich (Lk 1,37).