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Verteidiger der Liebe Gottes: Komm, wir geh'n nach Bethlehem!
Botschaft aus Medjugorje vom 25. Dezember 2025
Liebe Kinder! Auch heute, da Gott mir erlaubt hat, den kleinen Jesus, den König des Friedens, in meinen Armen zu tragen, möge Er euch mit der Glut der Liebe und des Friedens erfüllen, damit jedes Herz Seinem Herzen ähnlich werde. Seid in dieser Zeit der Gnade kühne und mutige Verteidiger der Liebe eures Gottes, damit Er euch in dieser Gnadenzeit Seinen Frieden schenke. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.
Das Evangelium von der Geburt des Herrn ist eine Zusage des Friedens, der vom Himmel kommt. Der Gesang der Engel „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade“ spricht von den Dimensionen des weihnachtlichen Geheimnisses. Hier geschieht etwas, was nicht von Menschen geplant und realisiert werden kann. Nicht von Mächtigen wie Kaiser Augustus und König Herodes, nicht von Maria und Josef, nicht von den Hirten und nicht von den Sterndeutern aus dem Morgenland. Was hier geschieht, entzieht sich jedem Aktivismus und jedem Größenwahn. Gott kommt als hilfloses Kind in unsere Mitte. Er braucht keine kreativen Eventplaner, keine komplizierten Pastoralkonzepte, keine selbsternannten Zentralkomitees, um die Welt zu erlösen. Er braucht lediglich die Zustimmung eines jeden Menschen zu seinem Plan der Liebe. So wie Maria und Josef eingewilligt haben, wie die Hirten und Sterndeuter bereit waren, sich auf den Weg zu machen, braucht der Himmel auch unsere Bereitschaft, uns auf seinen Plan einzulassen.
Auch an diesem Weihnachtstag zeigt sich die Gospa mit dem neugeborenen Kind in ihrem Arm. Sie selbst nennt es „König des Friedens“ und verweist in diesem Zeichen auf die Qualität des göttlichen Friedens, der nicht auf Machtdemonstration, vorteilhaften Deals oder Waffengewalt basiert, sondern zu einer Herzenssache wird. Wenn Gott eingreift, braucht er keine Einwände, Bedenken und Verbesserungsvorschläge von unserer Seite, er braucht unser Herz, das ihn erfassen und aufnehmen möchte. Er möchte uns mit der Glut seiner Liebe und seines Friedens erfüllen, damit unsere Herzen dem Herzen Jesu ähnlich werden. Am Ende der Herz-Jesu-Litanei beten wir: Jesus, gütig und selbstlos von Herzen – bilde unser Herz nach deinem Herzen. Vielleicht nehmen wir uns für das neue Jahr vor, das Herz Jesu wieder mehr in den Blick zu nehmen, den Herz-Jesu-Freitag zu begehen und so unser eigenes Herz zu öffnen für die Kräfte des Himmels. In diesem Zusammenhang ruft uns die Gottesmutter dazu auf, zu kühnen und mutigen Verteidigern der Gottesliebe zu werden.
Muss die Liebe Gottes denn verteidigt werden? Ja, denn unsere Welt relativiert alles. „Liebe“ wird zur Chiffre von beliebiger Befriedigung eigener Bedürfnisse und von Hemmungslosigkeit. Gottes Bundeszeichen, der Regenbogen, wird missbraucht als Symbol für die Überwindung göttlicher Gebote und den Triumph des eigenen egoistischen Willens. Es braucht tatsächlich kühne und mutige Verteidiger des Glaubens und der Liebe Gottes wie Stephanus, dessen Gedächtnis wir in den Weihnachtstagen begehen. Denn an Gottes Geboten vorbei wird es keinen Frieden geben. Alle Friedensbemühungen, die vorbei an Gottes Wort geführt werden, sind zum Scheitern verurteilt. Er schenkt Frieden, den die Welt nicht geben kann.
